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Schlaf- und Beruhigungsmittel Im Alter medikamentenabhängig

Erschienen in:

Fazit für die Pflege

  • Pflegekräften kommt beim Thema Medikamenten-Langzeitgebrauch im Alter eine zentrale Rolle zu.
  • Am Anfang stehen dabei die sorgfältige Krankenbeobachtung und die Zuordnung unterschiedlicher Auffälligkeiten zum Störungsbild.
  • Benzodiazepine und Non-Benzodiazepine sind gut wirksame Medikamente, die sich zur medikamentösen Behandlung psychischer Krisen sehr gut eignen.
  • Mit einer Einnahmedauer über acht Wochen hinaus wächst das Risiko für unerwünschte Begleiterscheinungen.
  • Die Medikamente verlieren im Verlauf ihre Wirkung und es kann zu einer Wirkumkehr kommen, das heißt, die Symptome, gegen die das Medikament wirken sollen, werden von dem Medikament verstärkt.
Titel
Schlaf- und Beruhigungsmittel
Im Alter medikamentenabhängig
Verfasst von
Dr. med. Rüdiger Holzbach
Publikationsdatum
01.03.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Heilberufe / Ausgabe 3/2018
Print ISSN: 0017-9604
Elektronische ISSN: 1867-1535
DOI
https://doi.org/10.1007/s00058-018-3327-8
Bildnachweise
Ältere Frau vor einem Haufen Tabletten/© Özgür Donmaz / iStock / Thinkstock