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2015 | Altenpflege/Lebensqualität erhalten | Buch

Pflege mini Psychopharmaka im Alter

verfasst von: Simone Schmidt

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

Ein praktisches Taschenbuch zum schnellen Nachschlagen für Pflegefachkräfte in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen. Für einen verantwortungsvollen und bewussten Umgang mit Psychopharmaka in der Betreuung älterer Menschen.

Hier finden Pflegende die wichtigsten Fakten zur Psychopharmakotherapie:

- Wirkung und Nebenwirkungen verschiedener Medikamentengruppen

- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

- Medikamentenprofile nach Handelsnamen und Wirkstoffen in alphabetischer Reihenfolge

Dieses Wissen befähigt Pflegekräfte in der Kommunikation mit dem Arzt: über negative Wechselwirkungen und Folgeerscheinungen, z.B. z.B. Desorientierung, erhöhte Sturzgefahr, Immobilität, einer eingestellten Medikation zu informieren.

Auch informiert die erfahrene Autorin über alternative Angebote z.B. der Basalen Stimulation, Seelsorge, Physiotherapie, Ergotherapie, Aromatherapie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Umgang mit Medikamenten
Zusammenfassung
Für den Umgang mit Medikamenten müssen bei älteren Menschen außer allgemeinen Regeln weitere Besonderheiten bedacht werden. Zum einen führen physiologische Veränderungen der Stoffwechselfunktionen im Alter zu Veränderungen der Verträglichkeit, zum anderen kann aufgrund körperlicher oder kognitiver Einbußen ein professionelles Medikamentenmanagement notwendig sein. Die Kooperation der verschiedenen Berufsgruppen, die Dokumentation in einem geeigneten Medikamentenplan, die Auswirkungen von Polypharmazie und die Compliance des Betroffenen sind ausschlaggebend für einen angemessenen Umgang mit Psychopharmaka bei älteren Menschen.
Simone Schmidt
2. Antidementiva
Zusammenfassung
Antidementiva, also Medikamente gegen eine Demenz, sind Substanzen, die unter bestimmten Voraussetzungen Symptome demenzieller Syndrome positiv beeinflussen können. Die Erkrankung kann dadurch nicht ursächlich geheilt werden, eine Verzögerung des neurodegenerativen Abbaus ist jedoch bei den Acetylcholinesterase-Inhibitoren und bei den NMDA-Antagonisten gegeben.
Simone Schmidt
3. Antidepressiva
Zusammenfassung
Für eine effektive Behandlung der Depression stehen verschiedene Medikamentengruppen zur Verfügung, die sich in ihrer chemischen Struktur und ihrer Wirkung auf die Nervenzelle unterscheiden. Dabei kommen vor allem Substanzen mit Auswirkungen auf die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin zum Einsatz, aber auch andere Systeme werden beeinflusst. Dadurch unterscheiden sich das Wirkprofil und die Verträglichkeit, vor allem bei älteren Menschen. Je selektiver ein Wirkstoff, desto geringer sind die Nebenwirkungen, wobei allerdings auf nichtmedikamentöse Maßnahmen nicht verzichtet werden sollte.
Simone Schmidt
4. Schlaf- und Beruhigungsmittel
Zusammenfassung
Medikamente, die der Beruhigung und Entspannung dienen, die meist eine angstlösende, also anxiolytische Wirkung besitzen und die vor allem als Schlafmittel eingesetzt werden, werden in diesem Kapitel behandelt. Dazu gehören Tranquilizer, Hypnotika, Sedativa, aber auch pflanzliche Präparate. Die am häufigsten eingesetzten Tranquilizer sind die Benzodiazepine, aus der Gruppe der Hypnotika, von »Hypnos«, dem griechischen Gott des Schlafs, kommen Benzodiazepinrezeptor-Agonisten (sogenannte Z-Substanzen) oder seltener Barbiturate und Einzelsubstanzen zum Einsatz, bei den pflanzlichen Präparaten ist die sedierende Wirkung insgesamt geringer.
Simone Schmidt
5. Antipsychotika
Zusammenfassung
Bei den Medikamenten mit antipsychotischer Wirkung unterscheidet man die klassischen Neuroleptika von den neueren, moderneren Antipsychotika. Ursprünglich wurden die älteren Präparate unter Berücksichtigung der neuroleptischen Potenz eingeteilt in hoch-, mittel- und niederpotente Medikamente, wobei unterschiedliche Indikationen bestehen. Bei älteren Menschen muss die Indikation von Antipsychotika wegen des Nebenwirkungsprofils besonders streng geprüft werden.
Simone Schmidt
6. Besondere Probleme älterer Menschen
Zusammenfassung
Bedingt durch körperliche Veränderungen und oft auch durch Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit, können bei älteren Menschen typische Krankheitszeichen auftreten, die zu einer Medikation mit Psychopharmaka führen. In diesem Kapitel werden keine psychiatrischen Krankheitsbilder beschrieben, vielmehr beschäftigt sich das Kapitel mit Begleiterscheinungen des normalen Alterungsprozesses, die eine kurz- oder langfristige Verordnung verursachen können.
Simone Schmidt
7. Pflegerische Alternativen zu Medikamenten
Zusammenfassung
Bevor eine Medikation mit Psychopharmaka begonnen wird, stehen zahlreiche alternative Verfahren zur Verfügung, die den Einsatz von sedierenden Medikamenten komplett verhindern können oder dazu beitragen, die Dauer der Verordnung auf ein Minimum zu reduzieren.
Simone Schmidt
Backmatter
Metadaten
Titel
Pflege mini Psychopharmaka im Alter
verfasst von
Simone Schmidt
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-45225-7
Print ISBN
978-3-662-45224-0
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-45225-7