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Krankenhausaufenthalte von Pflegeheimbewohnern Nachweisbare Funktionseinbußen durch Krankenhauseinweisungen

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Zusammenfassung

Aufgrund des so genannten DRG-Systems sind die Akutkrankenhäuser gezwungen, die Verweildauern der Patienten zunehmend kurz zu halten. Damit wird absehbar auch erhöhter Pflegeaufwand auf die Heime verlagert. Eine systematische Erfassung und Dokumentation funktioneller Defizite sowie erhöhter Pflegeaufwendungen infolge der Krankenhausbehandlung sollte entwickelt werden und könnte u.a. Verhandlungsgrundlage für die Finanzierung von real benötigten Ressourcen in den Heimen werden.
Um Teilhabe und Selbstbestimmtheit der Heimbewohner medizinisch zu stärken, könnte nach jedem Krankenhausaufenthalt der Einsatz altersmedizinischer, ggf. rehabilitativer Maßnahmen geprüft und an die individuellen Gesundheitsziele der Heimbewohner angepasst werden. Dazu könnte o.g. systematische Erfassung und Dokumentation wesentlich beitragen.
Titel
Krankenhausaufenthalte von Pflegeheimbewohnern
Nachweisbare Funktionseinbußen durch Krankenhauseinweisungen
Verfasst von
Dr. med. Ralf Cramer-Ebner
Claudia Dorn
Publikationsdatum
01.08.2017
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Abrechnung
Erschienen in
Pflegezeitschrift / Ausgabe 8/2017
Print ISSN: 0945-1129
Elektronische ISSN: 2520-1816
DOI
https://doi.org/10.1007/s41906-017-0174-1
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