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16.02.2017 | Leitthema | Ausgabe 2/2017

Notfall +  Rettungsmedizin 2/2017

A – Atemweg

Übersicht, Indikation und Hilfsmittel

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 2/2017
Autoren:
Dr. med. T. Küßner, E. Popp
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Bernhard, Leipzig
B. Hossfeld, Ulm
C. Waydhas, Bochum
Der Beitrag ist Teil des Leitthemas „Medizinprodukte“ der Notfall+Rettungsmedizin 2/2017. In der Beitragsserie werden Medizinprodukte entsprechend dem ABCDE-Schema vorgestellt.

Zusammenfassung

Die Sicherung des Atemwegs unter den häufig widrigen Bedingungen der Notfallmedizin ist eine potenziell risikoreiche und komplikationsträchtige Maßnahme. Auch wenn die endotracheale oder supraglottische Atemwegssicherung vergleichsweise selten erforderlich ist, so ist sie in diesen Fällen meistens lebensrettend. In diesem Übersichtsartikel werden anhand des Algorithmus zur prähospitalen Atemwegssicherung exemplarisch einige Ausrüstungsgegenstände zur Sicherung des Atemwegs vorgestellt und entsprechend der aktuellen Studienlage bewertet. Einfache Maßnahmen wie der Esmarch-Handgriff und die Luftbrücken Guedel- bzw. Wendl-Tubus zum Freimachen und Halten des Atemwegs kommen im Rahmen der Basismaßnahmen zur Anwendung. Den Goldstandard der Atemwegssicherung stellt die endrotracheale Intubation (ETI) dar, die allerdings ein hohes Maß an Expertise erfordert und unter den gegebenen Bedingungen der Notfallmedizin besonders komplikationsträchtig ist. Supraglottische Atemwegshilfsmittel (SGA) gelten als probate Alternative für in der endotrachealen Intubation Ungeübte bzw. als Rückfallebene im Rahmen des schwierigen Atemwegs. In der Notfallmedizin sollten immer Larynxtuben und -masken der zweiten Generation zur Anwendung kommen und möglichst früh der Cuffdruck kontrolliert werden. Zur Erleichterung der ETI können der McCoy-Spatel bzw. die Videolaryngoskopie zum Einsatz kommen. Bei letzterer sollten Spatel verwendet werden, die als Alternative eine direkte Laryngoskopie ermöglichen. Bei der Notkoniotomie scheinen die chirurgischen Techniken einen geringen Zeitvorteil zu haben. Jeder Anwender sollte mit den im eigenen Rettungsdienstbereich zur Verfügung stehenden Sets vertraut sein. Zur Lagekontrolle und Überwachung der Effektivität muss bei jeder Beatmung ein Monitoring mit Kapnographie und Pulsoxymetrie etabliert werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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