33 min/w mit Nabelschnurvorfall und Asphyxie
Vorbereitung auf die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin: Fall 48
- 19.03.2026
- Training Zusatz-Weiterbildung
- Verfasst von
- Holger Freymann
- Erschienen in
- Notfall + Rettungsmedizin
Auszug
Der Rettungsdienst übergibt Ihnen ein Neugeborenes. Die Patientin ist vor ca. 33 min ungeplant zu Hause nach 37 Schwangerschaftswochen auf die Welt gekommen. Das Kind sei initial blau und schlapp gewesen. Der Rettungsdienst traf ca. 5 min nach Geburt ein. Zu diesem Zeitpunkt war das Kind weiter zyanotisch und hypoton. Die Notärztin begann bei Bradykardie mit Herzfrequenz von 50/min mit einer Beutel-Masken-Beatmung. Darunter stieg die Herzfrequenz zunächst zögerlich an. In der 10. Lebensminute war die Herzfrequenz dann bei ca. 100/min und eine Eigenatmung setzte ein. Die Notärztin pausierte bei einer Sauerstoffsättigung von 90 % die Beatmungshübe und legte über den Beatmungsbeutel O2 mit 9 l/min vor. Daraufhin wurde das Kind erneut bradypnoisch und die Sättigung fiel, sodass eine erneute Beutel-Masken-Beatmung initiiert wurde. Unter der Beatmung besserte sich die Sauerstoffsättigung erneut, ebenso die Atemfrequenz. Die Notärztin entschied sich daraufhin, den Transport unter Wechsel zwischen Beutel-Masken-Beatmung und Sauerstoffvorlage durchzuführen. Auf weitere Maßnahmen wie Zugangsanlage wurde zum Vorteil eines zügigeren Transports verzichtet. …
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- Titel
-
33 min/w mit Nabelschnurvorfall und Asphyxie
Vorbereitung auf die Zusatz-Weiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin: Fall 48 - Verfasst von
-
Holger Freymann
- Publikationsdatum
- 19.03.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Erschienen in
-
Notfall + Rettungsmedizin
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s10049-025-01632-2
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