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11.10.2021 | #GeKo | Nachrichten

Notaufnahme: Überfüllung vermeiden

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Notaufnahmen werden immer voller – gleichzeitig hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Mindestvorgaben an die Notfallstrukturen in Kliniken gestellt. Wie können Krankenhäuser eine Überfüllung vermeiden, die Patientenströme besser steuern und damit den Qualitätsanforderungen gerecht werden? 

„Wir erweitern unsere Notaufnahme mit einer großen Baumaßnahme und strukturieren die Prozesse neu“, berichtet Katrin Vett, Pflegebereichsleitung am Klinikum Itzehoe. „So wird zuallererst ein Gatekeeper am allgemeinen Anmeldetresen eine Einschätzung vornehmen, ob die Patientin oder der Patient wirklich ein Fall für die Notaufnahme ist oder für die Anlaufpraxis, die dem Klinikum angeschlossen ist.“ Die Aufgabe dieses „Gatekeepers“ übernimmt ein Team von studierten Pflegefachkräften mit der Weiterbildung Notfallpflege.

Zudem wird an der Klinik Itzehoe das Belegungsmanagement optimiert. „Niedergelassene Ärzte rufen jetzt in der Regel bei nicht akut gefährdeten Patienten zuerst das Belegungsmanagement an, statt sie direkt in die Notaufnahme zu überweisen“, so Vett. Auch das Belegungsmanagement profitiert von räumlichen Umbauten: In einer sogenannten Holding Area werden zu operierende Patienten in Ruhe empfangen und auf die OP vorbereitet, statt wie bisher auf Station, wo womöglich noch kein Bett frei ist. 

Über solche Zukunftskonzepte berichten Mitarbeitende des Klinikums Itzehoe – Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg – auf dem 19. Gesundheitspflege-Kongress. Der als „Pflegegipfel des Nordens“ bekannte Kongress von Springer Medizin findet vom 19. bis 29. Oktober 2021 statt, auch dieses Jahr wieder mit kostenfreien Live-Webinaren. (an)

„Zukunftskonzept Zentrale Notaufnahme und Belegungsmanagement“

Montag, 25. Oktober, 15-16.30 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung zum Kongress:
Andrea Tauchert, Tel. 030 82787-5510
andrea.tauchert@springer.com, www.gesundheitskongresse.de/hamburg/2021/


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